…Mo aka DJ Motorious Rex

 

Der Löffelmeter traf sich mit Mehran Ardebili, um sich mit ihm intensiv und ausführlich über`s Mittagessen zu unterhalten. Mehran, jüngster Spross der Persepolis-Familie, eher bekannt als Mo, umtriebiger und gern gehörter DJ Motorious Rex für Black und R`n´B Music, aber auch Abspeckwunder (36 kg in 18 Monaten) in Person und nun Muay Thai-Athlet par excellence (Dauergast im Cha-na Nork Gym), stellte sich nicht nur unseren neugierigen Fragen, sondern ließ es sich auch nicht nehmen uns gleichzeitig zum Essen einzuladen. Von uns mehr als gerne angenommen wurde im Persepolis das einmalig Kabab Kubideh (Lammspieß mit Reis) zubereitet und ungebremst wurde der Löffelmeter in den siebten, kulinarischen Himmel katapultiert! Das handgemachte Lammhack, eigenhändig und aufwendig zubereitet, gepaart mit exotischer Würze und dem legendären Reis ist ein Gedicht! Bei dieser Offenbarung kann man sich leicht geschmacklich wegträumen und alles andere vergessen, jedoch rüttelten wir uns schnell wach und Mo begann zu erzählen: „Wisst ihr eigentlich, wie der Laden meiner Eltern früher in der Kettengasse hieß ?“ Nein. „Pizza Brokkoli! Ein kleiner Laden mit persischem Essen und der Name war Pizza Brokkoli!“ Unglaublich. „Und hier in der Zwingerstraße hab ich jahrelang am Wochenende gearbeitet, damit meine Eltern frei hatten. Dann hab ich Freunde eingeladen, wir haben zusammen gegessen und dann ging`s los….“ Mo erläuterte uns weiter die Vorgänge und Abläufe rund um das Persepolis, erklärte uns Gewürze, Herstellungsprozesse, Zubereitungstricks und fasst hätten wir vergessen nach seinen favorisierten Mittagessen zu fragen. Dann aber nahmen wir unser Herz in die Hand, entführten Mo, spazierten durch die Gassen und landeten im ruhigen, Schallplatten-beschallten Pannonica, um die eine Frage zu stellen: „Wo ist du gerne zu Mittag?“

„Das Problem ist, wenn ich euch jetzt meine Top Drei der Mittagstisch gebe, dann sind das Orte, wo ich wirklich gerne esse und sie sind natürlich subjektiv gewählt. Und es ist eine Art Schleichwerbung.“ Völlig Egal. “ Also wenn ich in der Stadt bin, um Mittag zu essen, ist das bei meinem Bruder (Veggie Art) oder bei meinen Eltern (Persepolis). Ansonsten gibt es da kaum noch Alternativen. Am liebsten war ich immer im Joe Molese Mittag essen. Donnerstags gab`s die Lasagne, die hab ich gefeiert.“

Weiter führt Mo fort: „Wisst ihr, ich hab ein Problem mit den Mittagsangeboten! Meistens versucht der Betreiber mit diesem Angebot den größtmöglichen Gewinn zu erwirtschaften ohne auf die Qualität zu achten! Das ist einfach schade und das schmeckt man dann auch.“

„Ach Gott! Das habe ich fast vergessen. Wo ich auch unglaublich gerne hingehe zum Mittagessen. Zum Manakisch Imbiss in Kirchheim! Da gibt`s den besten Falafel in Heidelberg. Überall machen sie dir drei Falafel rein; im Manakisch vier! Und es ist günstiger und vom Geschmack her besser! Shawarma ist super. Tagesessen sehr toll! Was ich so mag ist, dass die Leute so viel Liebe in das Essen investieren. Wenn du dir die gefüllten Weinblätter oder die eingelegten Käsebällchen holst, dann siehst und schmeckst du einfach, dass es von Herzen kommt! Man spürt einfach, dass es den Betreibern um`s Essen geht und nicht um das Drumherum. Viel Qualität, ohne Tamtam!“

Mr. Mo, Motorious Rex! Danke für diesen tollen Ausflug zu deinen Eltern mit leckerstem Essen und bester Unterhaltung! Danke!