…Kehoma Brenner

Der Löffelmeter war wie immer mehr als neugierig und ausnahmsweise mal sportlich unterwegs, besann sich auf heimische Wurzeln, erinnerte sich an Heidelbergs unumstrittene Sportart Nummer 1 und fragte sich nicht zu knapp, was und vor allem wo ein waschechter Rugbyspieler denn eigentlich gerne isst, wenn er es nicht gerade auf dem Feld krachen lässt. Und so trafen wir uns mit keinem Geringeren, als dem Kapitän der Rugby-Mannschaft vom Heidelberger Ruderklub, dem HRK und Nationalspieler des Deutschen Rugby Verbandes, Kehoma Brenner, bei Brezel und Bier, um über Essen zu sprechen.

Kehoma, der bei den Wild Werken eine Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik genoss und momentan via Fernstudium weiter Lebensmitteltechnologie studiert, wenn er nicht gerade für den HRK oder die Nationalmannschaft auf Reisen ist, weiß gutes Essen sehr zu schätzen und verarbeitete Produkte mit kundigem Verstand genau einzuordnen. Auf seinen zahlreichen Aufenthalten mit unzähligen Turnieren auf der ganzen Welt genießt er gerne, neben Sport und Geselligkeit, das Fremde, die Kultur und lässt sich gerne auf neue, kulinarische Erfahrungen ein. Er schätzt die Abwechslung, genießt die Vielfalt und das Andere, aber, „wenn ich dann wieder in Heidelberg bin und es soll Fisch sein, dann geht es in die Bodega. Guten Fisch könnte ich jeden Tag essen und die Fischplatte da ist unschlagbar!“

Nach einer kurzen Pause fuhr der 30 jährige fort: „Also ich gehe auch sehr gerne ins Heid`s, auch wenn ich in einem Restaurant nicht gerne Steak esse, aber ich mag es da einfach. Das Chili ist sehr lecker, Pizza ist da top und das Holzofenbrot ist einfach mega. Und letztens wurde ich auch sehr angenehm überrascht vom Neo. Das neue Restaurant in der Bahnstadt bei der Halle 02. Die haben unglaublich Ahnung von dem was sie machen, das Preis/Leistungsverhältnis ist top und Qualität hat eben seinen Preis. Das Sushi ist sehr gut und das Steak vom Schwäbisch Hallischem….Absolut empfehlenswert!“

Und als die HTV-Legende, Davey Roberts vorbei spazierte und uns mit bekannter, einnehmender Direktheit schlicht unterbrach und sogleich seine philosophischen Ausführungen und kindheitlichen Erinnerungen über Rugby bereicherte, schwärmte Kehoma von dem besten Pizza-Lieferservice in Heidelberg, der Trattoria Vecchia Bari. „Was drauf ist, die Produkte, der Teig…da können die anderen Lieferservices einpacken! Sonntags Abend-Pizza! Top!“

Weiter fuhr er fort: „Bei Burgern muss ich sagen, dass die Burger vom Joe Molese natürlich Spaß machen, aber es ist immer so voll. Technisch und von der Kreation her finde ich da den mahlzeit-Burger momentan unschlagbar. Und in Handschuhsheim im Salerno im Roten Ochsen finde ich die selbstgemachten Nudeln Hammer. Echt gutes Essen! Wenn italienisch, dann da!“

Als gerade zwischen Davey und Kehoma die Flexibilität vom Rugbysport analysiert wurde und das Potential des deutschen Rugbys im Allgemeinen eruiert wurde, fiel Kehoma noch das Wichtigste ein: „Ein Grund solides, deutsches Frühstück! Das wird so oft unterschätzt. Ich bin ja immerzu mit der Nationalmannschaft unterwegs und was mann da in Hotels für Brot bekommt ist echt schlimm. Deswegen gehe ich, wenn ich wieder nach Heidelberg komme, immer sehr gerne zu einem richtigen Bäcker. Morgens Brötchen holen bei Göbes, Rodemer oder auch Denn`s Biomarkt…und dann nach Hause ordentlich frühstücken.“