… Christoph Beysser

Der Schmied Christoph Beysser, welcher mit viel Engagement und Hingabe jahrelang im Stift Neuburg seiner kunstvollen Profession nachging und bald das Landgut Lingental durch seine Anwesenheit mit beseelen wird, ist ein Mann, wie man ihn nicht alle Tage trifft. Mit feinem Geist und wohl erdacht, gestaltet er mit roher Gewalt, ehrlichem Feuer und kundigem Gefühl aus starren Massen unikate Objekte. Er führt eine jahrtausendealte Zunft unverändert fort, um mit viel Authentizität, ordentlich Liebe zum Detail und noch mehr Geduld seiner Passion des Gestaltens nachzugehen. Mit Feuer, Amboss und Hammer formt er in seiner Werkstatt den Stahl noch manuell zu kunstvollen Formen und so verbrennt der Körper zwischen Glut, Russ und glühendem Eisen mehr als viel.

Und so fragte sich der Löffelmeter neugierig und beschallt von Hammerschlägen, welche auf den Amboss treffen, wie sich ein kreativer Geist wie Christoph stärkt, wenn er den ganzen Tag Stahl bearbeitet. Umgeben von Degen, Messern, eisernen Bäumen, mehr Stahl und einmalig geformten Skulpturen trafen wir uns mit Christoph und mit einem Lächeln im Gesicht begann er:

„Also, ich liebe es einfach und ein bisschen urig. Das Alt Hendesse zum Beispiel und den oben bei der Thingstätte: die Waldschenke. Gerichte, wie Krautwickel und so, das mag ich sehr.“ Mit klarer Stimme und geschwärzten Händen fuhr er fort: „Dann habe ich natürlich noch meine Sushi-Läden in Heidelberg, wo ich gerne hingehe. Zum einen ist das same same in der Kettengasse sehr lecker und wenn es schnell gehen muss, esse ich auch gerne im Sakura in Bergheim.“

Nachdem er in einer kurzen Pause seine Kehle benetzt hatte ergänzte er noch: „Ach! Wo ich neulich war und sehr positiv überrascht wurde, ist das Stellwerk am Kirchheimer Bahnhof. Da ist es ganz hervorragend! Die frische, kreative Küche ist echt lecker und die Produkte, die sie da verkaufen sind einfach herrlich. Da ist es ganz toll. So etwas mag ich!“

Schmunzeln und schon wieder das Feuer schürend gab er uns noch zu wissen: „Es ist natürlich immer schwierig, weil meine Freundin ist Vegetarierin. Da muss man halt immer einen ausgewogenen Mittelweg nehmen.“

Lieber Christoph! Vielen Dank für das interessante Interview in einer aussergewöhnlichen Umgebung!